Amsterdam am Wasser – eine Stadt der Menschen, eine Stadt aus der Zeit und eine Stadt in der Zeit, schreibt Cees Nooteboom über Amsterdam. Die Hauptstadt der Niederlande ist weit mehr als die größte Stadt des Landes. Sie ist pulsierende Wirtschaftsmetropole, europäisches Finanz- und Dienstleistungszentrum, internationale Verkehrsdrehscheibe und Mittelpunkt für Kunst und Kultur. In Amsterdam liegt nicht nur ein Hauptsitz des niederländischen Staatsoberhauptes, Königin Beatrix – auch andere staatliche Organe, wie z.B. Ministerien und Behörden sind in der Stadt vertreten.
Dazu gehört der Rijksgebouwendienst, der Mieter des Fondsobjekts. Diese Institution entwickelt und verwaltet den Immobilienbestand des Staates, zu dem auch zahlreiche Gebäude und Einrichtungen in Amsterdam gehören.
Stadt vieler Zeiten
Amsterdam wächst rasant. Auf angespültem Meeressand entstanden neue Stadtviertel wie beispielsweise "Ijburg". Hier zeigen sich hypermoderne Büropaläste neben historischen Lagerspeichern und Kaufmannshäusern.
Stadt der Architektur
Sie gehören zur Stadt wie Rembrandts "Nachtwache": die Grachten mit ihren herrschaftlichen Kaufmannshäusern aus dem "Goldenen Zeitalter" des 17. Jahrhunderts. Heute ergänzen neue Akzente das Stadtbild: komplette Viertel mit verschiedenen Wohnstilen am Rand der City. Moderne Büropaläste wie beispielsweise das auf stählernen Stelzen ruhende ING-Verwaltungshaus in der Nähe des Flughafens Schiphol ziehen die Blicke auf sich. Die architektonischen Meisterwerke der Gegenwart knüpfen nahtlos an die historischen Lagerspeicher und Kaufmannshäuser der Hafenmetropole an.